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Freitag, 25. Dezember 2015

Engel


Sie sind da!
Spürst du sie?
Hier, nah, unter uns?

Weihnachtsengel
- tanzen dort am Himmel.
Die Luft ist klar, ich hör' sie trällern.
Singen Lieder, spielen Harfe...

Schau nur - was für ein Gewimmel!

Doch was geschieht dort?
Unruhe? Ein lauter Streit?
Zwei Engelchen zum Kampfe bereit?

Zwei Engel sich die Fäustchen ballen.
Stürzen - lassen sich zu Boden fallen.
Die Flügel brechen just vom Körper.
Sie bleiben! Sind nun für uns da - das schwört er.

Wie kann das sein?
Erkenne nun ihrer beiden Augen.
Einst Schwester und Bruder sie uns waren.
Weiß nicht zu lächeln oder tränen.
Nur die Liebe muss ich hier erwähnen.

Ihre Augen sind unseren gleich.
Ihre Umarmung von Liebe getragen ganz weich.
Ihr Herz schlägt in uns.
Unsere Gedanken sind bei ihnen.
Mehr können wir zu Weihnachten nicht verdienen.



Mittwoch, 24. Dezember 2014

Christmas 2014


Meiner Familie

Sturm fegt über das Lande,
Mutter fegt über die Flure,
Leis' höre ich dort ein Gebimmel,
Dort in der Stub' ein so heimliches Gewimmel?

Weihnachten steht nun vor der Tür.
Doch die drücke ich ganz feste zu.
Will noch auf all die Kinder warten.
Sie sollen doch ihre Geschenke erraten!

Wo bleiben sie nur ... sind dort in der Ferne!
Dabei mögen wir sie doch all ach so gerne.
Sitze mit Oma, Opa diesmal allein.
Naja, das ist doch auch recht fein.

Was bringt uns denn das neue Jahr?
Besucher aus allen fernen Ländern!
Aus allen Richtungen strömen sie!
Ich fall vor Dank' und Lieb' weich auf die Knie!

Für das Lächeln dieser Kinder,
>Schlummerl< schlummert leis durch's Haus.
Für das Kiechern dieser Kinder.
Schicke ich diesen sehnsüchtigen Vers hinaus.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Grippenspiel


Ihr Lieben,
Ihr Neugierden!

Kommt näher, kommt ran!
Schüttelt mir die Hand!
Kommt und gebt mir 'nen Kuss!
Oder zwei
- nein - richtig!
- ja - auf diese heißen Lippen,
diese fiebernden Wangen,
diesen schwitzenden Hals!

Ihr Lieben
und ihr Neugierigen!

Taucht ein in dieses Fieber!
Den Traum, den ich heute träume.
Taucht ein in dieses Delir.
Lasst die Hitze euer Kompass sein!

Werden fliegen um die Welt,
werden sehen den Glanz der Weihnacht,
das Licht, aus dem alles entstand,
das Licht, das noch heute alles ist.

Lasst die Hand nicht los!

Wir fliegen über das Wasser,
in dem die Kerzen sich warm spiegeln.
Einsame Segler weisen wir still,
dass sie einst sicher erden werden.

Die Hitze treibt uns in die Wüste,
wo nur ein Weihnachtsstern
uns freudvoll
die Geschichte der Nacht verrät.

Das Läuten der Städte klingt
in der Ferne wie die Lieder,
die der fremde Chor mir gestern sang.
Hört ihr die Sprachen, das Lachen, den Chor?

Kommt, wir rasen durch die Straßen,
die Autos schweigen
und nur der Regen färbt die Wege
mit dem Grün der Bäume.

Der Wind löscht deine Stirn?

Gib mir einen zweiten Kuss,
bleib meiner Hand!

Lasst uns fliegen entlang der Grenzen,
Menschen jubeln uns laut zu.
Das Licht erscheint in Augen bald,
glückliche Mägen finden heut Nacht keine Ruh'.

Schaut, die Tiere rennen laut in Massen,
gen Süden, gen Westen, gen Nord, gen Ost.
Keine Jagd, kein Schuß, kein Fang sie fesselt.
Das Licht sie weist - sicherer Schutz vorm ruh'gen Frost.

Folgt ihr mir ins Hause dort?
Niemand soll dort einsam sein!
Werden poltern, rappeln, lautvoll geistern
Lasst uns die Weihnacht als Elfen dort schein'.


Montag, 24. Dezember 2012

Christmas 2012

Der geschlagene Baum

Ein Baum, der steht im Garten,
Kaum ist's November
- Steht geschmückt.
Ein Baum, der glänzt von Kerzenschein,
Kaum ist's November
- Ja, sind die denn verrückt?

Da schneit's recht viel im ersten Advent.
Die Glocken und Kugeln erscheinen ganz weiß.
Dem Kerzenschein ist's nun nicht mehr heiß,
Friert unter dem Schnee,
Vergessen ist es bald.

Die Mutter ruft: "Schlag ab den Schnee!
Die Äste dem Baume sonst brechen."
Der Mann, der schlägt und rüttelt recht viel.
Die Scherben der Kugeln und Glocken nun fiel'n.

"Was hast du getan?
Ach Mann ohne Kopf!
Hast denn vergessen das Fest?
Was hast du getan?
Du Mann ohne Sinn!
Komm her, ich geb' dir den Rest!"

Der Baum, der stand im Weißen dort.
Im Schnee, da glänzen die bunten Scherben.
Die Menschen kommen, sammeln sich zum erben,
Wollen tragen all glänzendes Dasein hinfort.

Doch der Lütt' Heinzl, ein Jung mit Herz,
Der sammelt, dann klebt und fügt.
Lütt Heinzl klebt aus Scherben bunt
Ein neues und schönes Bild.

Ein Ren ist drauf und Santa Claus.
Die reiten durch den Sternenglanz.
Zu Hause sitzen Kind und Alt,
Sitzen, warten auf die Weihnachtsgans.

Lütt' Heinzl bringt das Bild zur Frau.
Die augen leuchten, das liebe Herz singt.
Lütt' Heinzl reicht dem Manne die Hand
Der hängt das Bild dort an die Wand.

Lieb' Herz kehrt ein in diesen Bau.

Christmas 2012, Teil 2


Christmas 2012, Teil 1


Samstag, 24. Dezember 2011

Christmas 2011


Christmas 2011

Weihnachtskuss

Weihnachtsblumen
Zeichne ich Euch
Auf das Fenster.
Sie sollen blühen,
Zeigen,
dass ich bei
Euch
lebe.

Weihnachtssterne
Lass ich fallen,
Landen weich
Im
Kühlen Schnee,
Den
Frau Holle
Uns gab.

Weihnachtsengel,
Sollen tanzen,
Singen
Das Lied,
Das andere
Nie
Vergaß.

Weihnachtslichter
Sollen Euch
Scheinen,
Erzählen
Die Geschichten
Der Welt.

Das Grün
Des Frühjahrs
Wird dann folgen,
Vergessen
Bleibt bald
Schnee und Eis.
Die Sonne
Malt
Bald
Bunte Bilder.
Der Regen
Hilft
Dem
Sonnenschein.

Freitag, 24. Dezember 2010

Christmas 2010

Leipzig

There stands alone a merry-go-round.
A blue dressed fairy invites me to stay,
Nobody's there for my money to count,
The night's still icy and wintry white-gray.

I choose a lion to be my safe seat,
I grasp the mane, try to hold him a while,
He runs through forest, doesn't care my hearts beat,
We fly through bushes, jump up to dark sky.

He roars and fights, tries to throw me down.
He turns to left, then up and wildly around.
Bearded man on moon sends us back to town,
I find myself there on my lion unwound.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

White Christmas


White snow's all up in the sky.
I'll embrace my friends at sun.
At night I said a last Good Bye.

After a year is gone again,
Cold snowflakes draw still faces.
Old anger, sadness, lasting pain
Melt like white flakes on my now loving brain.

My hat's quite wet under the dance.
My feet draw wide white circles,
My arms wide open to receive a new chance,
My heart that feels a deeply meant
Thanks.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Christmas 2009

Last nights walk

Knock - Knock - Knock "May I join you, please come in?
The snow is cold, my coat is too light.
Would like to bear you company in that almost night."
- Knock-Knock "Look here at my freezing pale skin."

A young brown-haired girl opens a dark wooden door,
Wearing a crown, holding a wand and any more.
Might share her family, the shiny tree, the meal,
Could see, hear, smell the love they tonight feel.

Went on to my neighbours house, just to smell.
He stared to me, reeked of whisky, started to yell:
What am I doing here in that fucking holy time?
Should leave his property! Would call for police due to my crime!

Stood in a ferrous door of the church in my street.
Stood there with my true Christmas's heartbeat.
Took time to listen to voices, songs of pipes, the bells,

Tried to pray: Let's all pray regarding a friend’s family loss!
Tried to belief, drew in the snow a big, deep cross.
Girl, I left you alone in your pain, didn't find my words to say...
Send you my truly love, I'll be backing you all the way!

Came to my parents place, where my home should be,
Didn't try to knock, would not in any event step in.
Thought about things that happened before,
Thought about Christmas - what it is no more.
Am sending now this message to my parents's hearts:
Christmas could be a time when forgiveness starts.

I come home, different faces are still in my mind.
I start to write my words and to pull up the blind.
Lean back against my pillow, light up a given candle
... in hope ...
Christmas-time next year will be easier to handle.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Christmas 2008

Around the corner

Can you hear the little drummer boy?
Standing there around the corner in the snow
He seems to be his parents pride and joy
He's not yet taller than his drum, had not yet time to grow.

Snowflakes are falling today on his warmly reddened jowl
Yes look, there in front of him is standing a tinny shiny bowl
His already strong fingers play freed without any gloves
And listen, he tells stories about Indian children holding doves.

In the bowl already lie some silver and golden coins
But his eyes didn't follow them when they falled from the sky
Karl better used the time to ask if anybody joins
Maybe the same aged boy there, who has even now a need to cry?

Boys and girls are standing there around the corner
Holding their hands to keep them warm from the night
To see and hear them is me an particular honor
To knit for all of them warm gloves would surely be right.

They leave their place every with one coin in its hand
Some stay together, some go home to Mum or Dad
But Karl just took his drum, an empty bowl sits on his head
Went home with a smile in his still reddened face,
knowing he just left a peaceful piece of land.