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Donnerstag, 22. Oktober 2015

Irgendwann


Hast du irgendwann das "im Krieg sein" vergessen?
Hast du irgendwann abrasiert dein Haar?
Hast du dich irgendwann mal falsch gemessen?
Hast du irgendwann bedacht, was-wann-wie war?

Hast du irgendwann um deine Heimat getrauert?
Hast du irgendwann aus Verlust geweint?
Hast du dich irgendwann selber vermauert
In dem, was du hast über andere gemeint?

Hast du irgendwann um dein Leben gebangt?
Hast du dich irgendwann vor lauter Angst gewehrt?
Hast du irgendwann gebraucht, was Solidarität verlangt?
Hast du irgendwann deine Angst und Sorge vemehrt?

Hast du irgendwann mit einem Fremden gesprochen?
Hast du irgendwann ein Lied des Friedens gesungen?
Hast du irgendwann die Leiche eines Kindes gerochen?
Hast du irgendwann nach Reichtum geklungen?

All das frage ich dich heute.
Geh und schau sie an, die Leute.
Sind sie dir ähnlich oder sind sie dir fremd?
Nimmst du ihnen oder reichst du ihnen ein Hemd?
Nimmst du ihnen oder reichst du ihnen Brot?
Glaube mir, wir kennen nicht deren Not!




Samstag, 17. Oktober 2015

Neutralität


Neutralität macht sich breit.
Skepsis macht sich lang.
Sind es Sorgen, ist es Angst?
Zu viele junge Männer, die du bangst?

Will dir glauben, auf dich hören.
Doch kann dir keine Loyalität schwören.
Deine Skepsis löscht an deinem Herzen.
Deine Neutralität zündelt mit zu kleinen Kerzen.

Wo ist die Wärme, wo ist die Menschenliebe?
Du denkst, deine Neutralität verteilt keine Hiebe?
Doch was du schreibst und denkst so laut,
Ist einzig, was die Alternativen aufbaut.

Du spürst den Feind vor deinen Augen?
Ich soll mir die Wahrheit doch eingestehen?
Doch, was ist, wenn wir die Menschen anders sehen?
Werden dann unsere Wege auseinander gehen?

In Vertrauen und mit viel, viel Arbeit,
Entstand dieses Land vor langer Zeit.
Zu Vertrauen und zu viel, viel Arbeit
Sind WIR jetzt und in Zukunft bereit.


*Es fiel mir noch nie so schwer, ein Gedicht zu schreiben wie dieses.

Samstag, 10. Oktober 2015

Den Skeptikern


Ich will nicht auf dich schimpfen.
Du bist mein Nachbar.

Doch ich habe Angst.

Angst vor dir und deinen Freunden.
Angst, dass du eines Tages zulangst.

Was ich sage, willst du nicht hören.
Willst lieber auf "Mein Kampf" noch schwören.
Doch was ich sag, das sage ich bedacht.
Hoffe, dass es jemanden gibt, der uns bewacht.

Du machst mir Angst mit deiner Wut.
Dein Hass ist blind, deine Worte schreien.
Du stellst dich in eine Probe auf Verderben und Mut?
Doch ich werde mich von dieser Angst befreien.

Wer ich bin - das weißt du schon.
Wer du bist - dein Name bleibt mir ein Versteck.
Was ich sag - das sag ich klar.
DU machst mir Angst - und das ist wahr!



Gegen das Vergessen


Wir vergessen das große Leid vor Jahren.
Wir vergessen den Kampf, den Mord und Tod.
Wir vergessen all die knöchernen Menschen.
Wir vergessen, dass vor allem sie hatten kein Brot.

Mich reißt dies in die Tränen!
Das muss ich hier erwähnen-
Ich verstehe - trotz ich hinhöre - nicht die Wut.
Denn uns geht es doch so im Ganzen wahrlich gut!

Hast du Angst, mein Nachbar?
Ist Angst und Sorge deine Wut?
Dann schür nicht den Hass!
Wirf kein Sprit dort in die Glut!

Die Welt ist im Wandel.
Afrika sich vom Terror befreit.
Doch Wandel ist nicht unsere Gefahr!
Werd dir dessen doch BITTE gewahr!

Der Wandel alle hundert Jahre erfolgt.
So ist es nun mal in der Geschichte gewollt.
Doch lass uns lernen aus den Kriegen!
Und lass den Frieden trotzdem siegen!

Die Welt war schon immer im Wandel.
Fühlst du dich heut verraten und betrogen?
Dann schau in die Bücher - wovon sie handeln!
Wann genau wurdest du von wem belogen?

Neid und Misgunst treiben uns in die Falle.
Doch wir sind stark und können geben.
Sprich nicht aus Hass, schür nicht die Galle.
Lass uns zusammen auf EINER friedlichen Welt leben.



Donnerstag, 8. Oktober 2015

Dem Schreihals


Ruhe kerrt ein.
Der Schrei des Tages
Verhüllt in Schweigen.
Schweigen verrät sich
In Kummer und Hass.

Doch warum fühlst du diesen Krieg?
Warum kriegt
Krieg
bei dir den
Sieg?

Du schreist selten nach Innen,
Doch du schimpfst dann laut nach Außen.
Alle anderen tragen deine Schuld?
Ist das wirklich so gewollt?

Alle kennen deine Schuld.
Doch sie tragen nichts hinterher.
Mir fehlen fast der Worte mehr.
Dein Hass und Krieg wiegen unsagbar schwer.

Ich mache dir einen Vorschlag:

Lass die Ruhe Frieden sein!
Denn all dein Hass ist so gemein.
Lass Frieden und Liebe zusammen gelten.
Ich vereine dann freiwillig unsere zwei Welten.


Sonntag, 27. September 2015

Split Half


Deutschland, teil dich nicht im Geiste!
Deutschland, teil dich nicht aus Gier!
Deutschland, sieh doch deine Reiche!
Deutschland, sieh doch, was du hast!

Was eure Großeltern einst schafften,
Blüht und wächst, gedeiht und lebt.
Was eure Eltern Jahrzehnte erhielten,
Ist Zeit, dass ihr es weitergebt.

Wir sind stark und gut und stehen,
Uns kann kein Sturm so einfach umwehen!
Sieh doch hin, du Zweifler, so in deiner Not.
Wir haben Wasser, Salz und genug an Brot!

Oh, Deutschland, teil dich nicht im Geiste!
Alle hätten dann so von dir das Meiste.
Haben Arbeit, wir bauen KiTas und auch Heime.
Bitte lass nicht wachsen, des Abscheues Keime!

Deutschland, teil dich nicht im Herzen!
Erspart uns so des Krieges unendliche Schmerzen!

Dem Krieger


Vehemenz zieht sich durch den Tag.
Streit und Unfrieden sind nun der Ertrag.
Doch Treue schwor ich mir vor einem Jahr,
Ab Heute ist leider nichts mehr, wie es war.

Du lebst nun dort als ein "Soldat"?
Hörtest einfach nicht auf meinen Rat.
Mit Liebe sollst du doch nur regieren,
Deine Seele nicht in Lügen verlieren.

Doch hörst du auf die falschen Worte.
Läufst dort nach der "alternativen" Sorte.
Kann nicht glauben, was ich sehe,
Erkläre dir hier, wo ich damit stehe:

Menschenliebe steht groß in meinem Herzen ohne Grenzen.
Menschenliebe singe ich laut hinaus.

Wenn Schweiger dort überhaupt nicht schweigt.
Ist mein Herz es, was sich tief verneigt.

Menschenrechte stehen groß geschrieben in meinem Herzen.
Dass du marschierst für die "Alternativen" macht mir große Schmerzen.



Meinungsfreiheit


Du liest nicht die Zeitung, mein Freund?
Du triffst nicht deinen Nachbarn, so nah?
Du sprichst nicht über Nachrichten, mein Freund?
Aber wie die Welt sich dreht, ist dir so klar?

So, was kannst du berichten von deinen Reisen?
Was weißt du von den Menschen und ihren Weisen?
Was weißt du über die Politik und ihre Gesetze?
Was weißt du über Menschen, gefangen in Fischernetze?

Aber du hetzt oder meinst oder schreibst?
Hoffst, dass du so deine Nachbarn vertreibst.
Aber du schreibst oder meinst oder hetzt?
Ist ja nicht wichtig, wen du dabei verletzt.

Mittwoch, 2. September 2015

مرحبا (بك/بكم)‏ marhaban


Mein Gott - komm und sei mein Gast!
Hast einen so langen Weg ohne Fried' oder Rast?
Willst auf einem weichen Bett hier liegen.
Werde dich mit meinem Segen in einen ruhigen Schlaf wiegen.

Mein Gott - nimm doch den sicheren Weg!
Habe so Angst um dich, oh Gott!

Mein Gott - ich zeige dir den Weg zu mir!
Wirst landen sicher, ich lad' dich ein - ist mir kein Scherz!

Oh Gott - komm zu mir und sei mein Gast!
Schau, meine Tür - du bist hier fast.
Wünsche dir einen friedlichen, einfachen Pfad,
Schenke dir hier meine Jacke, mein Pullover, mein Rad.

Oh Gott - sei hier und sei mein Gast!
Erzähl mir deine Geschichte, erzähl mir deine Last!
Lieg und schlaf hier, träum von Frieden - sorglos und frei!
Werden zusammen essen - Brot mit Salz, für die Kinder gibt's Brei.




* Für alle Menschen, die aktuell wandern müssen. Mögen sie einen sicheren und zielführenden Weg geboten bekommen!

Samstag, 4. Oktober 2014

Radio online


I won't steal another song I hear.
So I turn off the radio today.
Won't steal the News they read out loud.
Another dead humans under that crowd.

What song do they play: I don't know!
Are there more dead people: I don't know!
But you look at me, your eyes widely open.
Tears run down on my shoulders so warm.
Take you in my arms, try to reduce the harm.

When did you decide to die?
When did you start to cry?
When did you start to feel that fright?
When did your face turn far away from bright?

I won't steal another song I hear.
I won't steal another News I fear.
I won't change your warm running tears.
I won't change those painful aching ears.

But I'll take you in my arms embrace.
But I'll give you to stay a proper space.
But I'll take your tears away from you.
I'll tell you those dark feelings are true.

Your tears are right, my dear little girl!
But let's try to give them a new whirl!
Your fears are real, but do you see?
This is not you and you will not be

These fears are just feelings
- they come and go!
Just take a deep breath -
and than let them flow!